Riedmann gewinnt EM-Titel in Trento

Linda Riedmann ist Europameisterin der Junioren im Einer-Straßenfahren! Auf dem technisch anspruchsvollen Kurs von Trento setzte sich die 18-Jährige im Sprint einer fünfköpfigen Spitzengruppe gegen die Italienerin Eleonora Ciabocco und Englantine Rayer aus Frankreich durch.

Neben der Deutschen Meisterin Linda Riedmann vom RV Karbach war die EM-Zweite im Zeitfahren, Antonia Niedermaier (RSV Götting Bruckmühl) als zweite bayerische Sportlerin am Start.

Als in der vierten Runde das Feld  kleinere Grüppchen zerfiel, war Linda Riedmann an der Spitze mit vier Fahrerinnen aus Italien, Frankreich und Russland. In der letzten Runde an der letzten, 3,6 km langen Steigung hinauf zum Povo, setzten sich drei Fahrerinnen ab und Riedmann geriet ins Hintertreffen, hatte 30 Sekunden Rückstand. „Dann hat Linda ihren größten Trumpf ausgespielt und ihre Abfahrt-Qualitäten eingesetzt, ist wieder an die Ausreißer herangefahren“, berichtet Schädlich stolz von der starken Finalleistung der Deutschen Juniorenmeisterin. Als die Italienerin Francesca Barale antrat, war Riedmann wachsam, trat an, fuhr den Sprint von vorn und gewann den EM-Titel.

„Das ist der größte Erfolg meiner Karriere,“ freute sich die Juniorin, die schon mit einer Medaille geliebäugelt hatte. „Aber mit dem Sieg konnte man wirklich nicht rechnen,“ sagte sie. Aber im Finale war sie die Stärkste und konnte selbst die hochfavorisierten Italienerinnen abhängen.  Und nach der Siegerehrung spendierte sie ihren beiden Teamkolleginnen erst mal ein Eis. „Das haben sie sich verdient. Sie haben mich toll unterstützt.“

Antonia Niedermaier rundete mit dem 15. Platz (+1:10), den sehr erfolgreichen Tag ab.

 

Im EM-Straßenrennen der Junioren fuhren Emil Herzog (SG Simmerberg) auf den 12. Platz.  

 

Die Vorentscheidung im Rennen der weiblichen U23 fiel in der vierten von insgesamt sechs Runden (79,2 km), als sich 20 Fahrerinnen aus dem großen Feld lösen konnten. Darunter waren auch Ricarda Bauernfeind (RSG Ansbach), die das Rennen mitgestaltete. In der letzten Runde konnten sich noch einmal drei Fahrerinnen absetzen und den Sieg unter sich ausmachen. Bei dem Sieg der Italienerin Silvia Zanardi vor Kata Blanka Vas aus Ungarn und der Französin Evita Muzic, konnte sich Ricarda Bauernfeind einen sehr guten 10. Platz sichern.

 

(Text& Bild: BDR/rad-net)

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