Bayerischer Radsportverband e.V.

PASSION RADSPORT IN BAYERN

Querfeldein

Das Querfeldeinrennen (auch Cyclocross) ist eine Disziplin des Radsports.
„Die Tour de France gewinnt man im Winter“ soll der französische Radrennprofi Bernard Hinault, der zwischen 1978 und 1985 als dritter Fahrer fünf Mal das Rennen gewinnen konnte, auf die Frage nach seinem Erfolgsgeheimnis einst gesagt haben.
Doch ist es nicht immer leicht, unter winterlichen Bedingungen zu trainieren. Darüber hinaus wirken sich Kälte und Schnee nicht besonders förderlich auf die Motivation aus. Aus diesen Überlegungen heraus hat sich das Radcross entwickelt. Diese Sportart wird fast ausschließlich im Herbst und Winter auf unbefestigten Wegen ausgetragen.
Es wird auf modifizierten, stabileren Rennrädern gefahren, die Reifen haben unterschiedliche Profilierung und Breite, sind aber durchgängig stärker profiliert und breiter als herkömmliche Rennradreifen. Der Sport wird von dem Weltradsportverband UCI organisiert.
Die Sparte Querfeldein hatte ihren Ursprung an der französischen Riviera kurz nach der Jahrhundertwende 1899/1900, als die Straßenfahrer vor Beginn der Saison ihre Form in dieser Gegend aufbauten. Sie spulten dabei nicht nur viele Kilometer ab, sondern begannen, zwecks Förderung der Kondition, über Stock und Stein zu fahren, mieden keineswegs steile Anstiege und Abhänge und schulterten öfters auch einmal ihre Räder. Eines Tages steckten sie eine Strecke im Gelände und auf Feld- und Waldwegen aus und inszenierten ein Rennen. Das war die Geburtsstunde des Querfeldein, französisch Cyclocross, genannt. Das Jahr steht nicht genau fest. Verbürgt ist jedenfalls, dass das „Critérium international“ an jedem ersten März-Sonntag der Jahre 1924 bis etwa 1948 als ein internationaler Querfeldein-Titelkampf galt. Die erste nationale Meisterschaft in der Schweiz gab es bereits 1912.

QuerfeldeinDie Sparte Querfeldein hatte ihren Ursprung an der französischen Riviera kurz nach der Jahrhundertwende 1899/1900, als die Straßenfahrer vor Beginn der Saison ihre Form in dieser Gegend aufbauten. Sie spulten dabei nicht nur viele Kilometer ab, sondern begannen, zwecks Förderung der Kondition, über Stock und Stein zu fahren, mieden keineswegs steile Anstiege und Abhänge und schulterten öfters auch einmal ihre Räder. Eines Tages steckten sie eine Strecke im Gelände und auf Feld- und Waldwegen aus und inszenierten ein Rennen. Das war die Geburtsstunde des Querfeldein, französisch Cyclocross, genannt. Das Jahr steht nicht genau fest. Verbürgt ist jedenfalls, dass das „Critérium international“ an jedem ersten März-Sonntag der Jahre 1924 bis etwa 1948 als ein internationaler Querfeldein-Titelkampf galt. Die erste nationale Meisterschaft in der Schweiz gab es bereits 1912.
Die ersten Querfeldein-Weltmeisterschaften fanden 1950 in Paris statt. Seitdem konnten einige bekannte deutsche Straßen-Radrennfahrer wie Klaus-Peter Thaler oder Rolf Wolfshohl den Weltmeistertitel erringen. Heute steigen vor allem Mountainbikefahrer in der Wintersaison auf Querfeldeinrennen um. Ein diesbezügliches Beispiel aus den 1990er Jahren ist der Deutsche Mike Kluge, der sowohl dreimal Querfeldeinweltmeister als auch MTB-Weltcupsieger wurde.
Derzeit wird der internationale Querfeldeinsport im Herrenbereich fast vollständig von Belgiern beherrscht. Im Frauenbereich konnte Hanka Kupfernagel als erste Deutsche im Jahre 2000 den WM-Titel gewinnen. Sie wiederholte ihren Erfolg 2001, 2005 sowie 2008.


Strecken bei Querfeldeinrennen

QuerfeldeinQuerfeldeinrennen finden normalerweise auf einem relativ kurzen, zwischen ein und drei Kilometer langen Rundkurs von Feld- und Waldwegen statt. Eine im Radsport sonst völlig unübliche Besonderheit des Querfeldeinkurses sind kurze, enorm steile Passagen, die die Fahrer zum Absteigen und Tragen des Rades über das Hindernis zwingen. Tatsächlich wird der mit geschultertem Rad einen schlammigen Anstieg hinauflaufende Rennfahrer als das klassische Bild des Querfeldeinrennens angesehen.
Die Dauer des Rennens ist abhängig von den Fahrerkategorien und beträgt im Bereich des Bund Deutscher Radfahrer im Einklang mit den Regeln der Union Cycliste Internationale zwischen 20 und 60 Minuten, die Anzahl der zu fahrenden Runden auf der Grundlage der Fahrzeit des führenden Fahrers zu ermitteln, der zwei komplette Runden zurückgelegt hat.

Kategorie Elite U 23 Masters U 19 U 17 U 15
männlich 60 min 50 min 40 min 40 min 30 min 20 min
weiblich 40 min 40 min 30 min 40 min 30 min 20 min

Durch die hohe Geschwindigkeit besteht die Gefahr der Auskühlung. Passende funktionelle Kleidung ist sowohl bei Rennen als auch beim Training gefragt, die die Temperaturregelung unterstützt. Die Funktionsbekleidung hilft außerordentlich dabei, gegen die kalten Temperaturen anzukommen. Alle Schichten sollten feuchtigkeitsleitend und wasserdampfdurchlässig sein. Vorteilhaft ist in jedem Fall das Lagen- oder Zwiebelprinzip.