Bayerischer Radsportverband e.V.

PASSION RADSPORT IN BAYERN

Bikepool Bayern – MTB Schulsport Landesfinale in Rappershausen

287 Schüler/innen aus 40 Schulen traten für Bayerische Meistertitel der Schulmannschaften in die Pedale. Nach der gelungenen Premiere im letzten Jahr haben in Rappershausen am 8. Juli 2016 erneut die Bayerischen Mountainbike-Meisterschaften für Schulmannschaften stattgefunden. Das Radsportdorf hat bereits die Zusage für 2017, das Schüler-Landesfinale erneut austragen zu dürfen.

Mit der Rekordbeteiligung von 287 Schülern aus 40 Schulen war es das größte MTB-Jugendrennen in ganz Bayern, wie Rennleiter Michael Kreil (Bad Kissingen), der Schulsportbeauftragte Radsport des Bayerischen Radsportverbandes (BRV), stolz vor den Gästen aus ganz Bayern verkündete. Dank des Schullandheimes Rappershausen, das sich als gut ausgestattetes Radsportzentrum einen Namen gemacht hat, und dem idealen Gelände hinter dem Sportplatz sowie dem Jugendzeltplatz, wurden optimale Bedingungen für Rennsportveranstaltungen geschaffen. Durch Mithilfe des Schullandheimpersonals, aller Dorfvereine und der Unterstützung der Gemeinde Hendungen, sowie einiger Sponsoren (Kia-Autohaus Würll, Andreas Würll und Fa. SRAM) wurde es eine gelungene Veranstaltung. Unterstützt wurde der Schulwettbewerb auch vom Bayerischen Radsportverband und vom Bikepool Bayern.Begeisterte Jugendliche samt Betreuern und Begleitern und ideale Wetterbedingungen machten das Rennereignis perfekt.

Der Wettkampf begann mit einem Geschicklichkeitstest, bei dem ein auf dem Gelände des Jugendzeltplatzes aufgebauter Parcours von sechs Übungen mit einem Minimum an Fehlern durchfahren werden musste. Die Fehler wurden von den Prüfern gezählt und dann als Zeitstrafe (je Fehler 5 Strafsekunden) der gestoppten Zeit beim anschließenden MTB-Rennen hinzu addiert. Erst diese Kombination ergab schließlich die Endzeit für die Rangliste.

Wie bei den Profis ertönte vor jedem Start der Zeitrennen eine feierliche Fanfare durch die Lautsprecher, ehe der Countdown abgezählt wurde und die Meute durch das kurvige Stadionlabyrinth auf die Rennpiste entlassen wurde. Dieses erfolgte in einem Wellenstart im Takt von einer halben Minute. Durch das mehrmalige Befahren der Rundstrecke durchfuhren die jungen Rennfahrer drei- oder viermal das „Radstadion“ und wurden namentlich durch den Stadionsprecher Andreas Hagedorn (Arbeitskreis Schule und Sport) begrüßt und mit dem Beifall der gut gelaunten Zuschauer begleitet. Beim Zieleinlauf steigerte sich das zur Begeisterung.

Die Rennstrecken waren den Altersklassen angepasst. Deshalb mussten die Streckenposten ab und zu die Markierungsbänder und Wegweiser umbauen, um die Fahrer in die korrekte Richtung zu leiten. Die Jüngsten der AK IV und III befuhren die blaue Strecke von 1,5 Kilometern Länge drei- beziehungsweise viermal, die AK II die rote Strecke mit 2 Kilometern Länge viermal. Alle Strecken verliefen auf welligen Wald- und Wiesenwegen und –pfaden mit anspruchsvollen Anstiegen und rasanten Abfahrten. Die zu bewältigenden Runden mit bis zu 35 Höhenmetern stellten hohe Anforderungen an die Jungen und Mädchen.

Weil wesentlich weniger Mädchen als Jungs teilnahmen, gab es keine reinen Mädchen- sondern nur Jungen- und Mixed-Mannschaften. Jede Schulmannschaft brachte die drei Zeitschnellsten in die Mannschaftswertung. Bei den Mixed-Teams wurden zwei Mädchen und der zeitschnellste Junge der Schule gewertet. Die Siegerehrung wurde vorgenommen von Michael Kreil und Hendungens radsportbegeistertem Bürgermeister Florian Liening-Ewert. Dieser hatte sich selbst als eifriger Helfer den ganzen Tag lang zur Verfügung gestellte, ob als Auf- und Abbauer, Begrüßer, Organisations- und Starthelfer oder zeitweilig als Stadionsprecher und Animateur.

Beide bedankten sich beieinander, beim Schullandheim und bei den vielen Helfern (darunter eine Studentengruppe aus Würzburg), den Dorfvereinen, der Feuerwehr, dem Roten Kreuz, beim Bikepool Bayern und bei den Sponsoren. Beide gaben ihrer Freude Ausdruck, dass es keine Verletzten gab.

Ergebnisse unter www.bikepoolbayern.de