Bericht des Fachwartes Straße Hansjörg Lampart
War das ein Jahr! Und erst seit acht Monaten im Amt lesen Sie von mir einen etwas verkürzten Rückblick. Also auch ohne Namen und Titel hervorzuheben.
Sportlich schwierig war der Start ins Sportjahr 2004. Der Verband - finanziell sehr angespannt - mußte wichtige Maßnahmen streichen, das die Führung des Straßenrennsports sehr deutlich traf.Da die veranschlagten Mittel die Möglichkeiten des Verbands weit überstiegen, wirkte sich deren Reduzierung auf die Sportler direkt aus. Um so erfreulicher ist, daß inzwischen ein Förderverein die U23-Talente fordert/fördert.
Hoher Respekt ist dem Nachwuchs zu zollen, der - gut gelenkt - zahlen- und leistungsmäßig soliden Kader-Unterbau an der deutschen Spitze präsentiert. Damit haben die Renner/innen die Fördermittel gewürdigt und rechtfertigen deren Fortsetzung. Daß dies lokal bis über-regional mehr und mehr öffentliche Würdigung und Presse-Wirkung erbringt, liegt wesentlich auch an der individuellen Aktiven-Betreuung und deren "Dienstleistung" gegenüber den Presse-TV-/Lokal-Journalisten, die eben deshalb nie "vergessen" werden sollte.(Ebensowenig wie die schulisch-sportlich integrierte Aus- und Fortbildung, die konzentriert intensiviert werden kann.) Die erfreulich ausführlichen Presseberichte sind doch sowohl in Deutschland-Tour und Bayern-Rundfahrt als auch in dem Erfolgs-Niveau des bayrischen Radsports begründet.
Wenn nicht die Veranstalter mehr werden, dafür aber deren Teilnehmerzahlen, so beweist dies Gastgeber-Qualität die mich ehrlich freut - Euch doch auch?!
Dabei ist der Trend zu arrangierten Radsport-Wochenenden wie z.B. Götting, Rosenheim und Holzkirchen nachahmenswert, weil er imposante Zuschauerzahlen, gesteigerte Leistungen und hochkarätige Sponsoren bewirkt. Im Gegensatz dazu darf es eine bayrische Meisterschaft (Berg) bei fließenden Verkehr und damit höchstem Risiko und schweren Sportler-Schäden nicht mehr geben.
Zum Schluß möchte ich mich bei allen ehrenamtlichen Helfern, den Trainer und wollenden Sportlern herzlich bedanken und uns wünschen, daß wir alle im neuen Rennjahr mit Freude bei der Sache sind.
Hansjörg Lampart
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